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Rotterdam Centraal Station, die Architektur, die das Gebiet verbindet

Die Rotterdam Centraal Station ist der internationale Verkehrsknoten von Rotterdam, dessen 46000 großer Raum täglich von etwa 110.000 Personen durchschritten wird, die den Bus, die Straßenbahn, die U-Bahn oder den Zug nehmen. Von hier aus starten Intercity und Hochgeschwindigkeitszüge, welche die Stadt mit den verschiedenen europäischen Ländern verbinden.
Das Gebäude stellt ein großes Erneuerungswerk dar, das als Ziel die Verbindung des Nord- und Südbereiches der Stadt hatte und somit den Bahnhof in eines der wichtigsten Architekturbeispiele des Gebietes verwandelt hat.
Das Dach hat eine eckige, schräge Dachfläche, die in Richtung der Stadt schaut und dessen Oberfläche zum Teil mit Solarzellen bedeckt ist.
Es wurden verschiedene Elemente und Gegenstände des Originalbahnhofes, der von Sybold van Ravenstein im Jahr 1957 geplant wurde, beibehalten und in die erneuerte Struktur integriert: Die Uhr an der Fassade, die großen Buchstaben, die jetzt mit LED bedeckt sind – die den Namen Centraal Station bilden sowie zwei Granitstatuen auf dem Gleis 1, die “Speculaasjes”.
In der Halle befinden sich 25 Geschäfte, die zum Großteil zu den großen Ketten des Großvertriebs und der Restaurants gehören.

Die Innenräume in Holz und Glas schenken den Besuchern ein warmes und einladendes Ambiente, während die Stahlverkleidung der Außenflächen dem Gebäude Zentralität und Erhabenheit verleihen.
Die Sonnenstrahlen gelangen durch die große Glasdecke über den Gleisen in Richtung Proveniersside für 250 Meter ein. Solarzellen, die sich in immer neuen Mustern verbinden, schaffen ständig neue Lichtspiele in den Innenräumen des Bahnhofs.
Vor der Rotterdam Centraal Station gibt es keine sichtbaren Parkplätze: Alle Parkplätz sind unterirdisch und können bis zu 750 Autos und 5200 Fahrräder beherbergen. Der Raum vor dem Bahnhof ist ein freier und gepflegter öffentlicher Raum dessen rötlicher Bodenbelag ein Kontinuum zum Innenraum schafft.
Das Projekt wurde vom Team CS geplant und um Jahr 2013 fertig gestellt.

Photo Credits: Ossip van Duivenbode – rotterdammakeithappen.nl