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Ein Hi-tech-Projekt für den ältesten Universitätsgarten der Welt.

Stempelbetonboden für den botanischen Garten in Padua.

Der 1545 gegründete botanische Universitätsgarten liegt als ältester Garten der Welt mitten im historischen Zentrum von Padua. Im Jahre 2010 wurde auf Betreiben der Universität von Padua ein Projekt zur Erweiterung des Gartens initiiert, wodurch dem historischen Bereich eine neue Fläche von 15 Hektar angeschlossen werden und die Platz für 1300 Pflanzenarten aus aller Welt bieten sollte.

Chefplaner Arch. Giorgio Strappazzon und der Koordinierungsverantwortliche Arch. Fabrizio Volpato vom Studio VS Associati wurden mit dem Restyling beauftragt, das ganz im Zeichen der Forschung, der Innovation und der Unterhaltung stand und das zum Ziel hatte, die historische Kontinuität mit einem Didaktik- und Forschungszweck zu verbinden, kombiniert mit architektonischen, umwelttechnischen und urbanistischen Werten.

Der Garten der Bio-Diversität ist in 5 Glashäusern unterteilt, die untereinander im Freien mit Gehwegen verbunden sind und die in einem harmonischen und rationellen Design die verschiedenen Zonen des Gartens zusammenführen.

Für die Gehwege hatte der Auftraggeber den Einsatz von technologischem Material von höchster Performance gefordert, das in der Lage wäre, dem erwartet starken Fußgängeraufkommen standzuhalten und sich in den Kontext des Grüns ohne Zäsur einzufügen. Der Stempelbetonboden Ideal Work, allein für diesen Zweck in einer besonderen Grautönung gehalten, erwies sich als die geeignetste Lösung. Die ausgesuchte Farbe und Prägung (Roman slate) geben das natürliche Aussehen eines Vulkangesteins wieder, in einem immerwährenden Spiel von farblichen Kontrasten zum Grün des Gartens.

Der Eingriff, der innerhalb der vorgesehenen Zeitvorgaben erfolgte, schenkte dem Garten eine Fläche von 3000 m² an Betonböden, die sich der zeitlich bedingten Abnützung widersetzen sollen. Da es sich zudem um einen monolithischen Boden handelt, der weder Vertiefungen noch Absenkungen kennt, wurde diese Lösung vor allen anderen bevorzugt, weil er das Wachsen von Unkraut zwischen den einzelnen Steinen verhindert.

 

Datum: 2013

Ort: Padova, Italy

Designer: VS Associati, Giorgio Strappazzon, Fabrizio Volpato

Auswahl-Lösungen Botanischer Garten der Universität Padua